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Oberfennberg

Von Kurtatsch führt eine Panoramastraße (13 km) nach Fennhals, Ober- und Unterfennberg und zum Fenner See (1050 m).

Der Fennberg, als rechter Eckpfeiler der Salurner Klause ist aufgrund seiner Vielfalt an Flora und Fauna, seines herrlichen Hochwaldes, seines ausgedehnten Moores und idyllischen Bergsees ein Paradies für alle Wanderer und Naturliebhaber.

In Fennhals befindet sich am ehemaligen Römerweg „Claudia Augusta“ ein stattlicher Sommeransitz aus dem 16. Jahrhundert mit wunderschönen Fresken (Profanmalerei) aus derselben Zeit mit einer schönen Kapelle, die der heiligen Anna geweiht ist.

Ein Dutzend mächtige, bis zu 40 m hohe Mammutbäume, welche zum Kaiser-Franz-Josef-Jubiläumsjahr 1908 gepflanzt worden sind, zieren die kleine Hochfläche von Fennhals.

Anfangs der 80er Jahre machte der Kurtatscher Luis Hauser in Fennhals einen weit über die Landesgrenzen hinaus aufsehenerregenden Fund: einen bronzezeitlichen Kupferschmelsplatz (ca. 1500 Jahre v. Chr.) mit mehreren vollständig erhaltenen Schmelzöfen.

Auf der Straße nach Oberfennberg gelangt man zu der gemütlichen Waldschenke Boarnwald. Ursprünglich bestand in Oberfennberg genauso wie in Unterfennberg ein See, der allerdings wegen der geringen Wasserzufuhr bereits vor Jahrhunderten verlandete. Oberhalb des fast fünf Hektar großen Niedermoores erhebt sich die Ulmburg, ein Sommerfrisch-Schloß in schlichtem Renaissancestil. Das reizvolle Mariahilf-Kirchlein wurde im Jahr 1690 erbaut. Von der ursprünglichen Siedlung mit mehr als 100 Einwohnern sind durch gezielte Einverleibung in den Forstgroßbesitz nur mehr wenige Häuser übriggeblieben.

Der reiche Bestand an Wild (Rehe, Gemse und Hirsche) macht Oberfennberg zu einem beliebten Jagdrevier.