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Home > Alten- und Pflegeheim > Ziele und Aufgaben
Wie der Name schon sagt, ist diese Einrichtung vorwiegend für pflegebedürftige Menschen gedacht. Von den zur Zeit 26 anwesenden Heimgästen ist eine Person leicht pflegebedürftig, vier Personen mittel pflegebedürftig und 21 Personen schwer bzw. schwerst pflegebedürftig. In diesem Heim werden Menschen aufgenommen, die zu Hause nicht die erforderliche und nötige Pflege aufgrund ihres Zustandes erhalten können. Sehr viel Wert wird hier auf richtige Betreuung und auf die Lebensqualität eines jeden Einzelnen gelegt. Dabei wird auch Angehörigenarbeit gerne miteinbezogen.Wünsche und Bedürfnisse stehen im Vordergrund, werden respektiert und nach Möglichkeit erfüllt. Kurz gesagt, die Heimbewohner sollen sich hier wohlfühlen.Um dies zu verwirklichen hat Frau Gasslitter Marianna, unsere Pflegedienstleitung (zur Zeit in Mutterschaft) zwei großartige Projekte ins Leben gerufen und zwar die Anwendung der Kinästhetik bei den pflegerischen Handlungen und die Aromatherapie.
Bei Kinästhetik werden die einzelnen pflegerischen Handlungen so gestaltet, dass es dem alten, kranken und desorientierten Menschen ermöglicht wird, seine eigenen Restfähigkeiten wahrzunehmen und einzusetzen.Die Konzepte der Kinästhetik erlauben es uns, über die Sinnhaftigkeit des eigenen pflegerischen Tuns nachzudenken und dieses bei Bedarf umzuändern.Nach einer Probephase wenden wir nun auch die Kinästhetik konkret bei den pflegebedürftigen Heimbewohnern an.
Damit das gesamte Pflegepersonal die pflegerischen Maßnahmen möglichst gleich gestaltet (wichtig für eine Verbesserung des Zustandes des Heimbewohners) werden Sie feststellen, dass in allen Zimmern von pflegebedürftigen Heimbewohnern, Hinweise zur individuellen Vorgehensweise aufliegen.Bei der täglichen Anwendung haben wir bei einigen Heimbewohnern unbemerkte Fähigkeiten entdeckt, die uns die Arbeit erleichtern und dem Heimbewohner eine größere Selbständigkeit ermöglicht.
Unter Aromatherapie versteht man die Anwendung von ätherischen Ölen in der Pflege um eine Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens des Heimbewohners zu erzielen. Nachdem wir anhand einer Projektgruppe das Thema aufgearbeitet haben und für unsere Pflegetätigkeit Richtlinien erstellt haben, sind wir nun bei der konkreten Ausführung der Aromatherapie in der Pflege angelangt.
Wir versuchen anhand von sogenannten Aromastreams (elektrische Duftverteiler) am Morgen mit Zitronenduft ein anregendes und am Abend mit Orangenduft ein beruhigendes Raumklima zu schaffen. Außerdem verwenden wir bei unruhigen Bewohnern Lavendel zur Beruhigung, bei an Parkinson erkrankten Bewohnern Bergamotte zur Anregung und bei Pilzerkrankungen eine spezielle Ölmischung, die weniger aggressiv für die Haut wie herkömmliche Medikamente ist, aber eine hohe Wirksamkeit aufweist.
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